Windeltorte

Bei Maru kam jetzt ja (doch etwas überraschend – wie geht die Zeit nur so schnell vorbei?) über Ostern das lang ersehnte neue Familienmitglied an. Und wie es sich für Bruder und dazugehöriger Freundin gehört gabs von uns natürlich ein etwas größeres Geschenk. Da ich gerne krativ was machen wollte hab ich mich für eine Windeltorte entscheiden, weil die einfach super aussehen und man dann die ganzen Geschenke nicht einfach nur so einpackt und überreicht. Ich finde so wirds nochmal was ganz besonderes.

Wenn ihr auch eine Windeltorte basteln wollt braucht ihr:

  • Pappe für den Untergrund
  • Servietten
  • 1 Packung Windeln (56 Stück Größe 3, das ist für Kinder von 4-9kg)
  • Wolle
  • Krepppapier
  • Geschenkbänder
  • Zahnstocher
  • Pappe farbig
  • Wäscheklammern
  • großes Baby-Duschbad (oder ähnliches)
  • weitere Geschenke (wir hatten: 2 Dreieckstücher, Löffel und Gabel, Beißringe, Baby-Shampoo, Hello-Kitty-Flasche)

Zuerst muss der Karton zugeschnitten werden, auf dem die Torte später stehen soll. Ich hab dazu einfach einen alten Karton zerschnitten, der mal von einem Paket übrig geblieben ist. Am leichtesten kann man einen schönen Kreis aufzeichnen, wenn man einen Bleistift an ein Ende eines Wollfadens bindet und dann das Ende des Wollfadens auf dem Karton festhält und mit dem Bleistift einen Kreis drum rum zeichnet. Hier könnt ihr auch am besten bestimmen wie groß eure Torte werden soll.
Da ich mir unsicher war, wie groß meine Torte werden sollte hab ich die Pappe erst ganz zum Schluss ausgemessen und dann drunter geschoben. Leichter geht es aber, wenn ihr die Torte direkt auf der Pappe baut.
Die runde Pappe wird jetzt mit hübschen Servietten in Farben bezogen, die gut zu eurer späteren Torte passen.

Stellt jetzt in die Mitte der Pappe das große Baby-Duschbad. Es wird sozusagen der Mittelpunkt, der die Torte später zusammenhällt. Jetzt werden die Windeln ausgepackt und vom Bündchen her aufgerollt. Passt auf das sie nicht kaputt gehen und fixiert sie anschließend mit einer Wäscheklammer. Benutzt kein Klebeband, damit man die Windeln später noch benutzen kann!
Die Windeln werden jetzt rund um das Duschbad aufgestellt und dann mit einem Wollfaden fixiert. Jetzt könnt ihr auch die Wäscheklammern wieder abnehmen, die Windeln sollten ihre Form behalten (vorausgesetzt ihr habt den Wollfaden fest genug drumgebunden). Bringt weitere Rundungen Windeln um das Schaumbad an, bis ihr mit der Größe der Torte zufrieden seit. Ich habe nur zwei Umrundungen für den Tortenboden gewählt, weil mir die Torte sonst zu groß geworden wäre.
Jetzt kommt die nächste Schicht der Torte an die Reihe. Macht weiter wie beim Tortenboden und rollt Windeln und stellt sie um das Baby-Bad drum rum. Das Ganze sollte jetzt ungefähr so aussehen:
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Links auf dem Bild seht ihr auch nochmal die einzelnen gerollten Windeln. Meine Torte steht absichtlich auf dem Tuch, weil ich ja noch keine Pappe drunter gelegt hatte und ich dann die Pappe leichter unter das Tuch schieben konnte und das Tuch dann rauziehen konnte. Außerdem ist ein frisches Tuch als Untergrund irgendwie hygienischer als ein Boden oder Tisch, finde ich.
Wenn ihr mit dem 2. Stock fertig seit (vergesst nicht alles gut mit Wolle festzubinden), dann könnt ihr das letzte Stockwerk anbauen. Bei mir gab es hier ein paar Probleme, weil das Baby-Bad oben nicht weit genug herausschaute um den 3. Stock halten zu können. Ich habe dann einfach drei dicke Streifen Pappe abgeschnitten und sie vorsichtig so oben zwischen die Windeln der 2. Stufe gesteckt, dass die Hälfte der Pappstreifen noch oben rausgguckte und so die obersten Windeln drumrum angeordnet werden konnten.

Wenn ihr alle Stockwerke fertig gebaut habt, dann ist es an der Zeit die Torte zu verschönern! Nehm das Geschenkband und wickelt es so um die Torte, dass die Wollfäden untendrunter sind. Verschließen könnt ihr das Geschenkband, indem ihr eine Schleife bindet, oder es mit Tesafilm zusammenklebt. Achtet drauf keinen Tesa an die Windeln zu kleben!
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Da Maru ja ein kleines Mädchen bekommen hat, wollte ich mich natülich jetzt auch richtig schön mädchenhaft an der Torte ausleben und so habe ich mich entschieden, dass die Torte ein Schloss werden soll. Dazu habe ich weitere 8 Windeln zu Röllchen geformt, sie mit Wolle fixiert und als Ecktürme an dem Tortenboden und dem mittleren Stockwerk angebracht. Jeweils 4 an jedem Boden und zueinander versetzt. Fixiert habe ich sie, indem ich Büroklammern benutzt habe und das Kreppband der Türmchen an das Geschenkband der Torte gesteckt habe. Die Türmchen bekamen jetzt noch kleine Dächer. Dazu habe ich Kreise aus pinker Pappe ausgeschnitten und zu Dächern geformt. Ein Zahnstocher wurde vorsichtig in die Mitte der Türmchen gesteckt und anschließend wurden die Dächer aufgepieckst.
Jetzt könnt ihr die Geschenke an der Torte befestigen. Shampoos könnt ihr mit in die Torte stecken. Zieht dafür ganz vorsichtig eine Windel raus und haltet das Loch mit der Hand offen. Hier könnt ihr jetzt das Shampoo einsetzen. Das Besteck habe ich einfach unter das Geschenkband der Torte gesteckt, genau wie den Beißring (den ich nicht ausgepackt hatte, ansonsten kann man diesen natürlich auch irgendwo drüber hängen). Die Hello-Kitty-Flasche kam als Highlight ganz oben auf die Torte. Hierfür bietet sich natürlich auch ein Stofftier immer super an. Die Sabbertücher habe ich wieder mit Büroklammern vorsichtig am Geschenkband festgesteckt.
Fertig ist die Torte! Natürlich könnt ihr auch noch mit Krepp oder Schleifen mehr Deko anbringen, lasst eurer Kreativität einfach freien Lauf!
Falls ihr die Pappe wie ich erst später drunterschieben wollt, dann schiebt jetzt die Pappe vorsichtig unter das Tuch und zieht das Tuch unter der Torte heraus.

Der Arbeitsaufwand für die Torte liegt bei etwa 1-3 Stunden.

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Bienchen-Muffins

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Hui. Ich weiß ich hab lange nichts mehr geschrieben, aber so ein Doppelstudium ist doch mehr Arbeit als ich dachte. In der ganzen Blog-losen Zeit hat sich hier auch so einiges an Rezepten und anderen Dingen angesammelt und ich hoffe, das ich jetzt davon mal einiges posten kann.
Los gehts aber mit den neuesten Muffins, die passend zu Marus BDay Party mit dem Motto Biene entstanden sind. Zuerst hatte ich überlegt, ob ich Bienenstich in Form von Cupcakes mache und ihn mit kleinen Marzipanbienchen (natürlich selbstgemacht!) dekoriere. Aber das ist zum aus-der-Hand-essen immer ein bischen doof. Daher fiel die Wahl dann doch auf diese kleinen süßen Bienchen, die ich hier gefunden habe. Das Rezept hab ich jedoch abgewandelt und ein eigenes benutzt.
Wenn ihr die Bienchen nachmachen wollt hier eine kurze Anleitung.

Muffins (Marmor-Vanille): 12 Stück
170g Zucker
180g Mehl
120g Margarine
1 1/2 TL Backpulver
Salz
100 ml Sahne
3 Eier
2 Pk Vanillezucker
2 EL Backkakao

Deko:
Oblaten
1 Packung Mikadostäbchen
Marzipanrohmasse
gelbe Lebensmittelfarbpaste
Couvertüre Zartbitter
Schoko Crisp Kügelchen (alternativ bunte nehmen und mit der restlichen Couvertüre überziehen)

So gehts:
Die Margarine weich und schaumig schlagen, Zucker und Vanillezucker gut untermischen, bis alles schön luftig ist. Eier einzeln zugeben und zwischendrin den Teig immer schön glatt rühren. Mehl, etwas Salz und Backpulver sieben und nach und nach abwechselnd mit der Sahne unterrühren bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig halbieren und in eine Hälfte den Kakao einrühren.
Ein Muffinblech mit Förmchen auslegen und gleichzeitig etwas von dem braunen und weißen Teig einfüllen (oder immer abwechselnd aufeinander), bis die Förmchen etwa zu 3/4 gefüllt sind. Ich habe dazu beide Teige mit 2 Löffeln abgenommen udn dann gleichzeitig in die Förmchen geben.
Wenn alle Förmchen befüllt sind einen Zahnstocher nehmen und den braunen und weißen Teig gut marmorieren. Ihr müsst relativ viel rühren, sonst wird das Marmormuster nicht ganz so schön. Alternativ kann man dazu auch eine Kuchengabel benutzen.
Jetzt kommen die Muffins bei 175°C für etwa 20 min in den Ofen (Stäbchentest!).

Lasst die Muffins komplett auskühlen und schmelzt dann die Couvertüre im Wasserbad. Jetzt kann man die Muffins eintauchen, so dass der komplette “Deckel” bedeckt ist, oder ihr nehmt einen Pinsel und bestreicht die Muffins mit der Schokolade. Lasst die Schokolade trocknen und färbt derweil das Marzipan gelb. Das Marzipan wird ausgerollt und in Scheibchen geschnitten, die jetzt wie die Streifen der Biene aufgelegt und angedrückt werden. Rollt Kugeln aus der Marzipanrohmasse und drückt sie als Augen an. Die kleinen Schoko Crisp Kügelchen, oder die mit der Schokolade bezogenen bunten Kügelchen werden als Augen in die Marzipanmasse gedrückt. Ein Stück von dem mit Schokolade bezogenem Mikadostäbchen wird als Stachel hinten in den Muffin gesteckt und der vordere Teil des Mikadostäbchens wird als Ärmchen oder Fühler vorne in den Muffin gesteckt.
Halbiert die Oblaten mit einem scharfen Messer und drückt sie als Flügelchen auf die Marzipanstreifen, damit sie halten.

Fertig sind die Bienchen!

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Überbackene Nachos

Was kocht ihr wenns mal schnell gehen soll/muss? Bei uns gabs neulich diese leckeren überbackenen Nachos und die sind wirklich super leicht nachzumachen und noch dazu kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen und ganz toll herumexperimentieren.
Bei uns gabs die ganz leicht nachzumachende Variante, die ihr aber natürlich noch mit Bohnen, Erbsen, Möhren, Tomaten, Paprika etc ergänzen könnt.

Zutaten:
Nachos (wir hatten Käse-Nachos)
170g Hackfleisch
Mais
Zigeunersauce
Tabasco
weitere Zutaten nach belieben
Streukäse

Die Nachos (soviel ihr mögt) auf einen Teller geben. Das Hackfleisch in einem Topf anbraten und dann Zigeunersauce untermischen (natürlich könnt ihr auch selber eine Sauce machen, aber bei uns sollte es eben schnell gehn ;) ). Den Mais und evtl die anderen Gemüsestücke untermischen, alles mit Tabasco, Salz und Pfeffer würzen und dann auf den Nachos verteilen. Mit Streukäse bestreuen und dann für 4 min bei 600W in die Mikrowelle, bis der Käse geschmolzen ist.

Auf den Tisch und fertig!
Super lecker und ganz schnell gemacht!

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Zartbitter-Ganache-Macarons

Kennt ihr die kleinen, süßen Versuchungen, die sich Macarons nennen und einfach unwiederstehlich lecker sind? Wenn nein, dann backt sie nach und probiert selbst ;)
Schon lange Zeit betrachtete ich mir die vielen leckeren Rezepte und beschloss sie eines Tages selber mal zu machen, doch irgendwie schreckte mich die doch relativ hohe Fehlerrate, die beim herstellen auftreten kann, ab.
Nun hab ich mich doch drangewagt und muss sagen: So schwer wie gedacht war es nicht… man muss sich nur ganz genau ans Rezept halten!

Zutaten für etwa 1 Blech:
45g fein gemahlene Mandeln
75g Puderzucker
36g Eiweiß (ein Ei der größe M passt meistens gut)
10g Zucker

Puderzucker und Mandeln sieben. Eischnee fast steiß schlagen und den Zucker und ein bischen Salz einrieseln lassen. Den Schnee komplett steif schlagen und den Puderzucker und die Mandeln langsam, in kleinen Protionen, unterheben. Die Masse mit einem Spritzbeutel und einer runden Tülle auf ein Backpapier spritzen (etwa 2cm Durchmesser) (nehmt vor dem herausziehen aus dem “Klecks” den Druck vom Beutel, um keine “Nasen” sondern hübsche, platte Kreise zu bekommen) und 15-20 min stehen lassen, damit die Macarons später die typischen “Füßchen” bekommen). Im Backofen bei 135°C Ober und Unterhitze für 9 min backen und die Macarons anschließend auf einer kalten Fläche auskühlen lassen.

Ganache:
100g Zartbitterschokolade
100ml Sahne

Die Sahne erwärmen und die gehackte Schokolade darin schmelzen. Im Kühlschrank auskühlen lassen und die Macarons befüllen.

Tipp: befüllt die Macarons erst kurz vor dem Verzehr, denn sonst weichen die “Teigstücke” durch. Nicht direkt benötigte Deckel könnt ihr in einer Tupperdose im Kühlschrank aufbewahren. Um die Ganache schön zu verteilen, gebt einen Klecks auf den unteren Teil des Macarons und setzt den oberen Teil dann mit einer leichten Drehbewegung auf.

Also nicht abschrecken lassen… Es lohnt sich wirklich :)
Habt ihr schonmal welche gemacht? Wie sind sie geworden?

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